Veteranen- und Reservistenverein Neukirchen e.V.

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Kriegerdenkmal
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    Denkmäler
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Kriegerdenkmäler im Vereinsgebiet

Das Kriegerdenkmal an der Pfarrkirche Neukirchen

In der Versammlung am 9. Juni 1923 wurde angeregt und auch beschlossen, baldigst ein Denkmal für die Gefallenen und verstorbenen Kriegsteilnehmer des 1. Weltkrieges 1914 - 1918, zu errichten.
"Der Grundgedanke zum Kriegerdenkmal, die Idee, sollte zum Zeichen der früheren Wehrhaftigkeit des Volkes einen Wehrgang des Mittelalters darstellen, sowie sich in manchen Märkten und Ortschaften, wie z.B. in Nördlingen, noch heute welche erhalten haben."
 

Das Kriegerdenkmal einst und jetzt

Das Denkmal bei der Einweihung am 1. Juni 1925


Zum Bau des Denkmals wurden aus Tirol 10 cbm Lerchenholz zum Preis von 750,00 RM angefahren. Die Zimmerarbeiten besorgten Johann und Max Schnitzenbaumer aus Wattersdorf und Weyarn. Die Firma Triesberger aus Miesbach führte die Steinmetzarbeiten aus.
Aus finanziellen Gründen konnte das Pflaster vor dem Denkmal nicht wie gewünscht und vorgesehen mit rotem Marmor belegt werden. Die Mittel reichten nur für eine Betonunterlage, die mit Sand vom Thüringer Stein farblich angepaßt.
Das Kriegerdenkmal ist an die Nordseite der Pfarrkirche angegliedert. Harmonisch fügt es sich als Überbau der Friedhofshochmauer dem Baukörper der Kirche an.

"Gedenktafel für die im Weltkrieg 1914/18 Gefallenen und Vermissten Angehörigen der Pfarrei Neukirchen"

Diese Tafel war ursprünglich an der Kirchenaußenwand neben dem großen Kriegerdenkmal angebracht.
Die Gedenktafel wurde zu einem späteren Zeitpunkt in das Kircheninnere versetzt.

 

Das Siegeskreuz

Das Siegeskreuz auf dem Neukirchner Kreuzberg ist das älteste Kriegerdenkmal im Vereinsbereich des Veteranen- und Reservistenvereins Neukirchen.

Das Kreuz wurde im Jahre 1871 anläßlich des Friedensfestes - infolge des Feldzuges 1870/71 - von der Pfarrei Neukirchen errichtet. Bis zur Gründung des Neukirchner Veteranenvereins im Jahre 1906, wurde das Kreuz durch den Veteranen- verein Weyarn betreut.

Den Inschriften nach mußte die erste Renovierung im Jahre 1895 stattgefunden haben. Weiters ist benannt, daß das Siegeskreuz am 9.10.1912 wieder errichtet wurde. Damals wurde ein einfaches, schlichtes, etwa 6 Meter hohes Kreuz aus Eichenholz, mit einem lebensgroßen Herrgott aus Druckguß aufgestellt.

Eine Bronzetafel aus diesem Jahr trägt die Inschrift: "Alles zur grösseren Ehre Gottes". Den mündlichen Berichten nach standen in den 20er u. 30er Jahren unseres Jahr- hunderts, neben dem Siegeskreuz zwei Schächerkreuze. Im Jahre 1957 wurde das Kreuz durch den Veteranenverein Neukirchen restauriert.

Das Siegeskreuz vor und nach der Renovierung

Die Pfarrgemeinde Neukirchen restaurierte das Kreuz im Jahr 1976. Damals wurde ein Sockel und Schienen einbetoniert, um somit den Kreuzstamm vor Fäulnis zu schützen. Eine Rückwand und ein Dach aus Fichtenholz sollten den oberen Teil des Kreuzes vor Witterungseinflüssen bewahren. Nachdem das Kreuz sehr durch Wind und Wetter gelitten hatte, entschloß sich der Veteranen- und Reservistenverein, 1995 eine weitere Renovierung vorzunehmen.

Der Kreuzbalken wurde ausgebessert, aufgedoppelt und mit Tropfblechen aus Kupfer versehen. Rückwand, Dach und Verschindelung wurden in beständigerem Lärchenholz erneuert. Der Herrgott wurde neu bemalt und teilweise in Gold gefaßt.

 

Das Oberländer Denkmal

Der Urheber des Gedankens zur Errichtung eines Denkmals war H.H. Bibliothekar Dr. Max Fastlinger - München, 1892/93 Kooperator in Neukirchen.

Der Verein zur Errichtung eines Denkmals für die im Jahre 1705 gefallenen 56 Ange- hörigen der Urpfarrei Neukirchen brachte die Kosten in nur 5 Jahren, mit einem Vereins- beitrag von jährlich 1 DM und einmaligen Geldspenden auf.
Am 18. Dezember 1905 gründet man den "Denkmalverein Neukirchen", der als Aufgabe die Errichtung eines Denkmals für die 56 Toten aus der Urpfarrei Neukirchen in der Sendlinger Mordweihnacht sieht. Vorstand des Denkmalvereins wird Martin Steininger aus Thalham, der in der Folgezeit rastlos die Mittel in Höhe von 3.000 Mark zur Er- stellung der Erinnerungsstätte zusammen mit den rund 150 Mitgliedern zusammenbettelt. Bei der Jahreshauptversammlung am 30. März 1907 hat man bereits 692 Mark beisammen.
Der Veteranen- und Kriegerverein Neukirchen hat zum Gelingen des Werkes tatkräftig beigetragen, sind doch seine Mitglieder zugleich im Denkmalsverein aktiv.

Das Denkmal ist in der westlichen Bogenniesche der Vorhalle an der Pfarrkirche Neu- kirchen aufgestellt. Es ist zirka 1,80 m breit und 3,15 m hoch und aus poliertem roten Ruhpoldinger Marmor. Den Mittelpunkt des Denkmals bildet die 1,35 Meter breite und 1,55 Meter hohe Tafel mit den vergoldeten Namen der 56 Gefallenen und der Widmung: "Den Heldensöhnen der Urpfarrei Neukirchen, welche in der Mordweihnacht 1705 vor München in echter Bayerntreue für Gott, Fürst und Vaterland kämpften und starben."
Die Tafel steht auf einem 65 Zentimeter hohen Unterbau mit den Wappen von Kurbayern, der Grafschaft Valley und des Klos- ters Weyarn. Zu beiden Seiten wird die Inschrifttafel von Säulen eingefaßt. Die Bekrönung und den Abschluß des Denkmals nach oben bildet ein lorbeerbekränzter architektonischer Aufsatz mit dem Relief der schmerzgebeugten Mutter Gottes unter dem gekreuzigten Heiland.

Die Einweihung und Enthüllung des Denkmals fand am 6. August 1911 statt. Etwa 130 Vereine und Abordnungen nahmen am Feldgottesdienst auf dem Neukirchner Kreuzberg teil. An den insgesamt 3 Festtagen strömte eine vorher noch nie gesehene Zahl von Gästen nach Neukirchen - die Chronik berichtet vom Festsonntag: "mäßige Schätzungen berichten von bis zu 5.000 Besuchern . . . ".

 

Gedenktafel
für die Krieger von 1866 und 1870/71
 

Während der Versammlung am 6. Juni 1911 gedachte der Vorstand des 40-jähr. Friedens seit dem deutsch-französischen Krieg 1870/71. Man beschloß daher, eine Gedenktafel für die Soldaten der Kriege 1866 und 1870/71 in oder an der Pfarrkirche in Neukirchen anzubringen. Der Kostenaufwand wurde auf 400 Mark geschätzt und sollte diesen Betrag nicht übersteigen.

Titel der Tafel:

"Der Veteranen- und Kriegerverein Neukirchen - seinen tapferen Kriegskameraden - 1866 - 1870/1871".

Diese Gedenktafel wurde am Eingang der Pfarrkirche in Neukirchen, nordseitig, angebracht.  In der der aus rotem Marmor gefertigten Tafel sind die Namen der Krieger eingraviert.


 

 

Gedenktafel
für die in der Heimat verstorbenen Krieger
 

Die Vorstandschaft des Vereins
fasste am 9. März 1931 einen Beschluß, zwei Marmortafeln für die in der Heimat verstorbenen Krieger zu erstellen.

Der Heimatkünstler Franz Beierl aus Thalham schuf in mühevoller Arbeit ein Holzrelief, mit dem Titel:
 "Der Heimat Opfermut gab Kraft den Kämpfern im Felde 1914/18."

Eingeweiht wurden die Gedenktafeln im Rahmen des 25-jähr. Stiftungsfestes am
7. August 1932.

 

 

Gedenktafeln
"Unseren Helden 1940 - 45"
 

In der ersten Versammlung nach dem Krieg, am 8. April 1951 beschloss die Versammlung die Errichtung eines Kriegerdenkmals für die 70 Gefallenen des 2. Weltkrieges.

Einweihung des Denkmals
"Unseren Helden von 1940 - 1945" erfolgte im Rahmen des Jahresfestes im August 1951, verbunden mit Kirchenzug, Feldmesse und anschließendem feierlichen Libera.

Ebenso wie die Gedenktafeln für die Gefalle- nen, wurde im Jahr 1958 eine Gedenktafel für die 21 Vermissten der Pfarrei Neukirchen am nordseitigen Eingang der Pfarrkirche angebracht.

 

Die Denkmäler in den Filialen

Denkmal in der
Filialkirche Kleinpienzenau
für die Gefallenen von
1914/18 und 1939/45

Denkmal neben dem Eingang
der Filialkirche Holzolling
 für die Gefallenen von
1914/18 und 1939/45

Denkmal am Eingang
der Filialkirche Gotzing 
für die Gefallenen von
1705, 1914/18 und 1939/45